BuchWIEN '19


Hier eine Zusammenfassung meiner Eindrücke von der BuchWien.

Der Stand E07 des Karina-Verlags lag 'verkehrstechnisch' ;) gut nächst dem Eingangsbereich. Die Messe wartete dieses Jahr mit vielen Bühnen/Vortragsbereichen auf und wirkte insgesamt größer. Den Medienberichten nach zu urteilen, wirkte sie nicht nur so, denn es gab einen neuen Besucherrekord. Für mich ein Zeichen, dass die Kurzreportage zum Thema 'Buch lesen' vor dem Messestart viel Wahres birgt: Die Menschen lesen wieder mehr - in Druckausgaben. Hierfür ist der Statistikbalken nämlich angewachsen, während jener für E-books gleichgeblieben ist. 

Vielleicht war es auch ein Zeichen, dass ich bei meinen Fahrten zur Messe - mit der U-Bahn - dort jene seltene Spezies angetroffen habe, die in BÜCHER (ja, so ganz echte dicke Schinken ;) ) vertieft waren und nicht ihre Augen über irgendein Display huschen ließen. 

Doch nun wieder zurück zur Messe. Nach nun bereits mehrmaliger Teilnahme des Verlagsstandes kennen viele der AusstellerInnen untereinander schon und man ist erfreut, sich wiederzusehen. 

Mit Liebe wurde der Stand von Karina Pfolz, Karina und Bruno Moebius sowie meiner Person eingerichtet, sodass alle zur Präsentation gelangenden Bücher einen passenden Platz fanden, um den Besuchern in die Augen zu stechen ;). 

Die Vielfalt der Genres, in denen der Karina-Verlag vertreten ist, macht schon stolz. Es sind nicht nur wunderbare Kinderbücher zum visuellen Sprachenlernen,  sondern auch eine Vielzahl von Werken für ErstleserInnen, Geschichtenbegeisterte, Krimifans, Wien-Interessierte, Liebhaber von biografischer Literatur, SpannungsleserInnen und Freunde der romantischen Szenerie.

Alljährlich startet die BuchWien mit der Eröffnung und diesmal hatte ich sogar Gelegenheit, die Worte unseres Bundespräsidenten zur Buchmesse zu hören. 

Ebenfalls wiederkehrend ist die Tatsache, dass der Mittwoch auch der 'Langen Nacht der Bücher' gewidmet ist und die Buchmesse entsprechend lange ihre Pforten für die Besucher geöffnet hat. 

Von Donnerstag bis Sonntag herrscht dann 'normaler' Messebetrieb. Durch die Aufteilung, bzw. das Mehrangebot an Bühnen wurden Besucher ziemlich gefordert, wann sie wo hingehen sollten/konnten. Es gab dementsprechend auch ruhigere Phasen am Stand, die vom Messeteam (Karina Pfolz, Karina und Bruno Moebius und mir) auch Zeit gaben, durchzuschnaufen, ehe der nächste Ansturm folgte. 

Das Interesse der Standbesucher, was die Genres anbelangt, war erstaunlich breit gefächert. Waren es einmal die von Karin Pfolz so toll illustrierten Kinderbücher zum visuellen Sprachenlernen, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließen, waren es kurz darauf Bücher aus dem Bereich der Belletristik. 

Die Autorenstunden wurden von den TeilnehmerInnen zwar gut beworben und auch beim Stand mittels Aushang kundgetan, dennoch wünschte ich mir hier noch mehr Publikumsinteresse. Und wie überall und oft gehört der Satz: „Na geh, jetzt ist der/die ... nimmer da?" 

Naturgemäß fand die Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt gegen Frauen von Karin Pfolz sehr großes Interesse und in den Postings des Verlags wird dazu ausführlich berichtet. 

Vieles ist nun schon Routine, was Aufbau, Betreuung und Alltägliches auf der Messe betrifft. Nie zur Gewohnheit wird es jedoch werden, sich über das Interesse der Besucherinnen und Besucher zu freuen, die an unseren Stand kommen, um unsere Bücher nicht nur zu bewundern, sondern auch gerne mit nach Hause nehmen. 

In diesem Sinne freue ich mich auf eine Neuauflage, wenn es heißt, BuchWien '20 ...